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08.02.2018 12:07 Alter: 11 days
Kategorie: Hockey
Von: Schauseil

DHC-Damen Deutscher Hallen-Vizemeister

Der Club an der Alster besiegte in einem spannenden Finale, in dem es nach regulärer Spielzeit noch 2:2 gestanden hatte, unsere Damen erst nach Penaltyschießen mit 4:3.


Die Partie begann mit viel Tempo, aber die Teams neutralisierten sich in der Anfangsphase über weite Strecken. Es war zu merken, dass beide Mannschaften zunächst darauf bedacht waren, Sicherheit zu gewinnen und defensiv gut zu stehen. Die ersten nennenswerten Kreisszenen hatte jedoch der DHC, der über Alisa Vivot, Greta Gerke oder Teresa Martin Pelegrina starke Antreiberinnen hatte. Für Alster hatte Anne Schröder in der 15. Minute die erste echte Chance, aber aus der Abwehr der Torhüterin heraus entstand ein hervorragender Konter über Selin Oruz und Elisa Gräve, an dessen Ende Greta Gerke den Ball zur durchaus verdienten Führung über die Linie drückte.
Den ersten Treffer erzilete der DHC. Ein Konter des DHC über Alisa Vivot und Teresa Martin Pelegrina hob den Ball von rechts ins Alster-Tor (40.). Doch jetzt klappte es - leider - auch bei Alster. Anne Schröder passt von links in die Mitte, wo Jessica Reimann freistehend der Anschlusstreffer gelang (42.). In der 53. Minute traf Alster zum Ausgleich. Der DHC hatte auf einen Pfiff gewartet und Katharina Kirschbaum nutzte die Verwirrung im Kreis zum 2:2. Nach einer Ecke wurde der Schuss von Alster auf der Linie mit dem Körper abgewehrt. Lisa Altenburg trat zum fälligen Siebenmeter an, verzog den allerdings knapp rechts (56.). Beide Teams suchten in der hektischen Schlussphase die Entscheidung, aber die musste dann im Penalty-Shootout fallen.
Alsters Jessica Reimann und Düsseldorfs Alisa Vivot verwandelten ihre Penaltys jeweils sicher, Anne Schröder wurde von DHC-Keeperin Nathalie Kubalski nach Meinung der Schiedsrichter gefoult. Emily Kerner verwandelte den fälligen Siebenmeter zum 4:3 sicher. Greta Gerke, Lisa Altenburg und Sabine Markert scheiterten danach noch – so feierte Alster einen glücklichen Meistertitel. Schade für unsere Damen, die dennoch ihre Fans mit einer tollen Saison- und Endrundenleistung begeistern konnten.
DHC-Trainer Nico Sussenburger: „Natürlich sind wir enttäuscht, aber eigentlich hatten wir hier ein gutes Wochenende. Wir haben in 120 Minuten nur drei Gegentore bekommen. Heute haben wir leider aus unseren klaren Offensivaktionen und Kontermöglichkeiten zu wenig gemacht. Da müssen wir einfach konsequenter und souveräner sein. Im Penaltyschießen ist es dann ein bisschen Glück, ein bisschen Pech – diesmal halt mit dem besseren Ausgang für den Gegner.“
Zuvor hatten die DHC-Damen in einem über weite Strecken überlegenen Halbfinale gegen den Harvestehuder THC aus Hamburg knapp mit 2:1 (0:1) gewonnen. Beide Treffer erzielte Teresa Martin Pelegrina, die auch als die beste Spielerin der Final Four in Stuttgart gewählt wurde.


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